Nachdem das jüngste Kind ausgeflogen ist und wir nur noch zu zweit unterwegs sind, hat es uns nocheinmal nach Island verschlagen.
Hier kommt unser Eindruck wie sich die Insel seit 2014 verändert hat.
- Es sind im Herbst soviele Urlauber da, wie vorher im Sommer
- Es gibt mehr Supermärkte
- Die Auswahl an frischem Obst und Gemüse ist viel grösser und qualitativ viel besser geworden.
- Es gibt jetzt eine grosse Vielfalt an Wurst und Käseaufschnitt
- Laktosefrei, Glutenfrei und Vegetarisch ist in grösseren Märkten problemlos zu finden. Vielleicht nicht in der Auswahl die man gewohnt ist, aber man muss nicht verhungern.
- Es gibt immer weniger „ein breid brüh“ und vermehrt 2 spurige Brücken, vorallem auf der Ringstrasse. Die werden sogar in englischer Sprache angekündigt.
- Immer mehr Schotterstrassen sind & werden geteert
- Einstige „F“ Strassen haben teilweise ihr „F“ verloren und sind somit mit Mietwagen überbevölkert.
- Viele Wasserdurchfahrten wurden mit grossen Röhren und Schotter für alle passierbar gemacht
- Viele Campingplätze haben jetzt Küchen und Aufenhaltsräume.
- Campingplätze mit nur kalt Wasser zum spülen und nur 2 WCs gibt es kaum noch. Das gleiche gilt für heisse Duschen mit Münzautomat. Nicht das es erstrebenswert wäre, aber früher war es genau andersherum.
- Parkplätze von Sehenswürdigkeiten sind oft kostenpflichtig und es wird nicht gerade wenig verlangt.
- Bei vielen Sehenswürdigkeiten gibt es Absperrungen.

Es sind irrsinnig viele gemietete Minicamper und Dachzelte unterwegs. Dazu kommen dann noch die Mietwagen der Hotel und Ferienwohnungsgäste.
Island ist immernoch toll, auch wenn wir manchmal etwas wehmütig die „Alten Tage“ vermisst haben. Die Einsamkeit die wir schätzen, muss man mittlerweile, auch in der Nebensaison, suchen gehen.

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