Bracciano, Italien


 

Die Wahl viel auf den kleinen Ort Bracciano, mit schöner Altstadt, da Rom von hier aus bequem mit dem Zug zu erreichen ist. Innerhalb einer Stunde ist man beispielsweise ohne Umsteigen am Vatikan, oder in 1 1/2 Stunden am Colluseum .  Die Preise für die Bahn waren , für deutsche Verhältnisse, spottbillig. Webseite der italienischen Bahn          AmFlughafen Ciampino wurde bei Europcar ein wendiger Fiat abgeholt den ich vorher reserviert hatte.  Navi in irgendeiner Form ist sehr vorteilhaft! Direkt rauf auf die Autobahn und später über die Landstrasse weiter erreicht man Bracciano in ca. einer Stunde Fahrtzeit.  Wenn man vorausschauend  und mit Köpfchen unterwegs ist , ausserdem nicht typisch Deutsch auf sein Recht pocht, kommt man hervorragend im italienischen Verkehr zurecht. Auch wenn es Chaotisch erscheint , fahren die Italiener meiner Meinung nach sehr Rücksichtsvoll.

 

Unsere Unterkunft war etwas ausserhalb des Ortes. L Anello del Lago ist ein rundes Gebäude und sehr aussergewöhnlich. Ein Parkplatz ist direkt vor dem grossen Tor , welches das Grundstück total abschirmt. Die Hauseigentümer wohnen im oberen Stockwerk, sind aber sehr diskret. Ebenso ihre 2 grossen Hunde , welche man kaum bemerkt. Lediglich mal ein Schnaufen am Fenster. Im Sommer ist diese Unterkunft sehr zu empfehlen, da es eigentlich ein Kellerappartmant ist. Es geht ebenerdig in das Haus und ist in den Hang gebaut. Also im Sommer angenehm kühl. Nachteil ist natürlich das die Fenster klein sind und oben, am Rand an der Decke verbaut wurden. Je nach Vormieter kann es etwas muffig sein, wobei sich der Vermieter unheimlich Mühe gibt sowas zu vermeiden. Lüften ist eben etwas schwierig und auch Licht kommt nicht sehr viel herein. Dafür ist die Beleuchtung in den Räumen sehr gut und es fällt einem nach 2 Tagen kaum noch auf . Die 3 Schlafzimmer sind alle sehr liebevoll eingerichtet und jedes mit eigenem Bad! . Das eine Zimmer liegt mehr zur Eingangstür und ist durch Wohnzimmer und Küche etwas abgeteilt von den anderen 2 Schlafzimmern.

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Sonnenplatz im Garten. Der überdachte Schattenplatz ist links daneben. Es gibt sogar eine outdoor Küche

 dsc_2037Ein Billard Tisch umgebaut , mit einer grossen Platte drauf , diente als Esstisch.   Cue, Kreide und Kugeln waren vorhanden und wurden jeden abend genutzt.  Die Küche voll ausgestattet, auch mit den gängigen Gewürzen, Kaffemaschine, Spüli Handtücher  usw. Die Coutsch ist etwas weich, liegt aber am Modell, eben so richtig schön zum lümmeln. Es gab massenweise DVD`s , und Filmplakate an den Wänden. TV und DVD Spieler , genauso W-Lan alles  vor Ort.  Alles ist sehr sauber und sollte mal etwas fehlen oder unklar sein, sind die Eigentümer sehr hilfsbereit.     Toll ist natürlich der Garten. Wir haben jeden morgen im Garten gefrühstückt, manchmal sogar den Pool genutzt.   Wenn ihr Wert auf Billardtisch und DVD abende seit, dann fragt nach ob das noch so ist.                                                                       Supermärkte sind mit dem Auto erreichbar und reichlich vorhanden. Schaut nach den frischen Nudeln im Kühlregal, die sind hammer lecker und es gibt noch richtige Fleischer/Metzger mit bezahlbaren Fleisch.

 Ich bin wegen der Abend- Undergroundführung im Colluseum nachmittags in einen Randbezirk von Rom gefahren und habe dort den Mietwagen im Parkhaus abgegeben. Der Wagen wurde geparkt und mir bei Abholung wieder vorgefahren. Das hat sehr gut geklappt, auch wenn ich es abenteuerlich fand den Schlüssel einfach abzugeben . Leider habe ich den Namen nicht notiert, aber hier sind zwei Links wo ihr Parkplätze suchen könnt. Achtet darauf das eine Station für den öffentlichen Nahverkehr in der Nähe ist.Webseite mit Parkplätze in Rom

 

Wer nicht mit den Massen gehen möchte , sollte in eine Abend oder Undergroundführung investieren. Wir waren eine relativ kleine Gruppe und fast alleine im Kollosseum. Ich würde es jederzeit wieder tun!Aber auch ohne Führung ist Rom , zumindest um das Kollosseum herum, wunderschön beleuchtet. Das Forum Romanum war leider schon geschlossen, aber ganz toll beleuchtet. Absolut sehenswert. Wenn man mit den öffentlichen gekommen ist, sollte man aufpassen wann die letzten Züge fahren!Die ganzen Sehenswürdigkeiten zähle ich hier nicht auf, die sind ja hinreichend bekannt.Ein anderer Ausflug ging nach Civita di Bagnoregiodsc_2045Die „Sterbende Stadt“ sollte als Tagesausflug geplant werden. Man kann dort auch Mittagessen , die Restaurants haben aber nicht durchgehend offen! Es gibt viele Treppen und Steigungen zu überwinden, Parken ist auch nicht so einfach und man sollte sich auf viel laufen einrichten. Wir versuchen solche Touri Orte zu unbeliebten Zeiten zu besuchen. Also z.B. gegen Mittag oder später Nachmittag. Zu den Zeiten sind weniger Busse unterwegs und Familien sind schon wieder auf dem Weg nur Unterkunft.In der Stadt zu übernachten ist bestimmt ein Highlite. Wenn man abends und früh morgens die Stadt für sich alleine hat, stelle  ich mir das wirklich magisch vor. Von Bracciano aus ist der Weg dorthin kurvenreich und führt durch einige Ortschaften. Einkaufen ist unterwegs also gut möglich. Auch mal an einem der vielen Olivenhainen anhalten.dsc_2083

Strand darf natürlich nicht fehlen. Hier war es ganz nett. Zu der Jahreszeit haben wir direkt am Strand einen Parkplatz gefunden und es war fast leer. Die Ortschaft ist fussläufig zu erreichen. Restaurants, Cafe`s worauf man auch immer Lust hat.

 

 

Kategorien:Flugreisen, Städtereisen

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