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Namibia


Das erste Mal Camping mit dem Ehemann (das 2. Mal überhaupt), das erste Mal Offroad, das erste Mal Afrika, das erste Mal touren und dann auch noch alleine. Premiere auf der ganzen Linie …. was hatte ich für Schiss

Bevor unser Toyota gekauft werden „durfte“ musste Frau das ja mal ausprobieren. Was liegt näher als mir das mit wilden Tieren und Sonnenschein schmackhaft zu machen …. Also 1 Woche Namibia im gemieteten 4X4 der schon ausgebaut war , mit Bett im Alkoven.

In Windhoek wurden wir von der Verleihfirma http://www.caprivicarhire.com/en/ abgeholt und zur Abholstation für den Wagen gebracht.

Eine kurze Einführung von Fahrzeug und Equipment und los zum nächsten Supermarkt. Im „Spar“ Markt fühlt man sich fast wie Zuhause und wir kauften für eine Woche alles was man so braucht.  

Unterwegs gab es für uns kaum eine Möglichkeit etwas nachzukaufen. Auch Bargeld sollte man gleich mitnehmen. Wir haben unterwegs einmal in einer Stadt gehalten um zur Bank zu gehen.  Fand ich aber nicht so doll, weil da Bewaffnete die Bank gesichert haben. Ist dann doch ein mulmiges Gefühl wenn man das noch nicht kennt, aber es war alles friedlich.

Die Route https://drive.google.com/open?id=15PrT7JBFNQfaPZQ6pQP8Vl5JhRpJ7Fpy&usp=sharing hatten wir uns schon vorher in etwa überlegt. Wir wollten nach Möglichkeit bis zum Etoscha National Park. Stopps sind wieder auf der Karte markiert und  beschrieben, wie immer.

Die „Autobahn“ ist super zu fahren, sobald man aber abfährt sind es Sandpisten mit Waschbrett.

Baustellen muss man mit Köpfchen anfahren, die Hütchen, die aufgestellt wurden, machten nicht immer Sinn.  An den Viehgattern waren fast immer Leute die für das Öffnen und Schließen verantwortlich waren und natürlich ein wenig quatschen wollten und einen kleinen Obolus wünschten. Allerdings nie aufdringlich sondern immer, egal wann und wo, mit stoischer Gelassenheit und Ruhe.

Die Campingplätze sind sehr unterschiedlich. Je näher man Touristenattraktionen kommt, je kleiner werden natürlich die Parzellen.   Ja, die Plätze sind eingeteilt, aber in der Regel so großzügig, dass man das gar nicht richtig bemerkt. Die Rezeptionen sind manchmal ganz am Anfang und dann geht es weit, weit in den Busch und man sucht sich seine Parzelle aus. Feuerholz kann man meist vor Ort kaufen oder es liegt zur freien Verfügung irgendwo halbwegs zentral rum. Ich würde da immer ein wenig gegentreten und schütteln…zwecks Viehzeugs, das sich dann verkrümeln kann.  Wir machen gerne und oft Feuer, aber das Holz dort hat uns zur Verzweiflung getrieben. Obwohl es trocken war, brannte es ewig nicht an und manchmal dauerte es 3 Stunden bis wir genug Glut zum Grillen hatten. (Anzünder /mit Wachs getränkte Holzwolle https://amzn.to/2BBSBk1 unbedingt reichlich mitnehmen) Die Grillstellen sind gleichzeitig Feuerstelle und haben meistens schon Grillroste dabei.

Sobald die Sonne so gegen 17 Uhr untergeht sollte man von der Straße sein und seinen Campingplatz angefahren haben. Paviane, Warzenschweine, Giraffen und Strauße haben wir zu genüge am Straßenrand gesehen. Ein Unfall mit dem Viehzeug will ja niemand und im Dunkeln erst recht nicht.  Die Nächte können im Juli/August richtig kalt sein. Wir hatten sogar Frost! So gut die Ausrüstung und das Fahrzeug von Caprivi auch war, die Schlafsäcke waren diesen Temperaturen NICHT gewachsen. Und wir hatten das Bett im Wagen, jetzt scheint es nur noch Dachzelte zu geben! 

Lange Merino – Unterwäsche https://amzn.to/2DKc56g , https://amzn.to/2TXPt9a , Fleece Mütze, Fleecejacke und Jogginghose … Ich bin trotzdem noch im Schlafsack aufgewacht, weil ich so gefroren habe.  Der Rest der Ausrüstung war sauber, funktionell und wir haben nichts vermisst. Der Wasserkocher für den Kaffee am Morgen wurde mein liebstes Utensil. 

Heute benutze ich auf unseren Reisen dafür lieber den Trangia Spiritusbrenner https://amzn.to/2Gr5OQW mit dem Kreuzständer https://amzn.to/2GrRebI (Nähere Beschreibung bald in der Rubrik „Ausrüstung“ )

Einen platten Reifen haben wir dann auch zustande gebracht. Wollten wir uns doch beeilen und sind dann mal 120 km/h gefahren anstatt der erlaubten 100Km/h. Eigentlich wollten wir zur Gepardenfarm.

Die Zebravorhänge konnte man natürlich wegschieben

Na ja, stattdessen studierte ich dann die Gebrauchsanleitung des Toyota wo man denn die Wagenheber ansetzt. Also auch in diesem Fall sind die Autos gut ausgerüstet und es gab keine Probleme bei der Rückgabe. Den kaputten, bzw von der Felge abgesprungenen, Reifen haben wir nicht reparieren lassen.  Interessant war, wie schnell auf einmal Kinder auftauchten, aus dem puren Nichts. Süßigkeiten gab es aber erst als wir wieder abfahrbereit waren und bestimmt 20 Wagen durchgewunken hatten die uns helfen wollten.

Der Campingplatz am Etoscha National Park ist sehr touristisch. Kleine Parzellen, Pool, Laternen, Souveniershop, Restaurant. Letzteres haben wir genutzt, war lecker und mal eine willkommene Abwechslung. Gnu, Zebra usw. haben wir im Supermarkt ja nicht gekauft.

Biltong (Trockenfleisch) allerdings schon. Das soll man unterwegs nicht kaufen, da man nie sicher sein kann ob es nicht von Wilderern stammt.

Der Campingplatz hat dann auch Safaris im Park angeboten. Das haben wir dann auch genutzt, da wir nur einen Nachmittag Zeit hatten. Die einheimischen Führer wissen wo die Wasserlöcher sind und welche Tiere man wann und wo am besten zu sehen bekommt.

Die Fahrt bis in den National Park ist rasant im offenen Jeep! Sonnenbrille und Windjacke sind hier wirklich angebracht!  Für Selbstfahrer sei angemerkt, dass man bei Dämmerung seinen Campingplatz angefahren haben muss. Im Dunkeln darf man nicht mehr weiterfahren und die Zufahrtstore an den Straßen sind auch nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Die deutschsprachige Seite: https://www.etoshanationalpark.org/de/oeffnungszeiten-preise

Und die englische Seite : https://etoshanationalpark.co.za/etosha-nationalpark-information/

Für den ersten und letzten Tag ist es ratsam einen Campingplatz in der unmittelbaren Umgebung von Windhoek anzustreben. Nach der Abgabe des Fahrzeugs konnten wir nochmal die Stadt, ohne Gepäck, ein wenig zu Fuss erkunden bevor wir von einem Mitarbeiter der Autovermietung zum Flughafen gebracht wurden.

Eine Parzelle auf dem Campingplatz „Elisenheim“

Innerhalb einer Woche zum Etoscha ist knapp, aber wer gerne fährt schafft das Problemlos. Viel Zeit zum Wandern und vom Weg abkommen und andere Dinge anschauen bleibt da natürlich nicht. Es war ja auch nur als „Testlauf“ für mich gedacht … und hat funktioniert.

Namibia, wir sehen uns wieder und dann mit UNSEREM Toyota und wesentlich länger!

Buschtoilette

Aber es gab im Elisenheim Camping Platz auch „normale“ Sanitäranlagen im Haus, mit heissem Wasser und gutem Wasserdruck.

Tempolimits

Pkw
innerorts60
außerorts180
  • 1) Auf Schotterstraßen 80 km/h,
  • auf asphaltierten Straßen 120 km/h,
  • in National- und Wildparks meist 60 km/h.

In den großen Städten und an den Nationalstraßen sind genügend Tankstellen vorhanden und haben in der Regel rund um die Uhr geöffnet. In ländlichen Gegenden liegen die Tankstellen durchschnittlichen 250 km weit voneinander entfernt und haben unterschiedliche Öffnungszeiten. Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

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Kategorien:Reisen mit einem 4 X 4

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