Tisch – MERCURY, von BRUNNER


Der Campingtisch wurde auf ca. 4 Urlaubstouren mitgenommen und mehrfach im Garten und auch im Haus, als zusätzlicher Tisch bei Feiern, genutzt. Nach ca. 6 Jahren gibt es ihn exakt so nicht mehr! Das sich wölbende Holz wurde mit Alulamellen ersetzt und der Campingtisch wird nun als Mercury 4 oder grösser als Silver Gapless Level 6, angeboten. Doch der Aufbau bleibt gleich und die Erfahrungen die wir mit dem Holztisch gemacht haben sind grösstenteils auch relevant für die neue Variante.

Unser Tisch ist 115cm lang, 79cm breit und 70cm hoch. Der Abstand der Beine beträgt 98cm, man kann gut zu zweit nebeneinander sitzen und essen. Die neuen Abmessungen lesen sich mit 110cm x 71cm x 70cm etwas kleiner. Das in der Breite etwas eingekürzt wurde ist nicht schlimm, da bleibt genügend Platz wenn man sich gegen über sitzt.

Aber ob man in der Länge jetzt noch „bequem“ 2 Personen neben einander bekommt bezweifle ich. Da ist dann die Breite des vorhandenen Campingstuhl relevant. Auch wird man dann wahrscheinlich an die Tischbeine seitlich anstossen. Am Kopfende ist es schlecht jemanden zu plazieren, denn dort kreuzen sich die Tischbeine und man kommt nicht nah genug an den Tisch heran.

Die 12 Holzlatten sind jeweils 49,5 cm lang und gut 5cm breit und haben einen Abstand von 0,5cm zueinander, getrennt durch einen kleinen Abstandshalter. Zum essen oder Kartenspielen ist das auch ok, aber wenn man daran schreiben oder malen möchte , ich denke hier an Kinder, rutscht man in die Lücken und man braucht eine Unterlage! Der NEUE Tisch ist nicht mehr aus Holz, das sich trotz Behandlung nach einiger Zeit gewölbt hat, sondern aus Aluminiumlamellen, doch die Rillen bleiben!

Der Mercury selbst ist sehr stabil, ein Bein ist zum Höhenausgleich verstellbar (bei uns bis zu 13cm! ) Möchte man den aufgebauten Tisch wegtragen, muss man ihn an den kurzen Seiten anfassen, da an den langen Seiten die Lamellen eingesteckt sind.

Die einzelnen Lamellen sind mit einem durchgehenden Gummi zu einer Platte zusammengehalten, lassen sich gut aufrollen und liegen passgenau auf der Nut der Verbundungstücke zur Mitte und den Seiten auf. Am Ende sind 2 Kunststoffnoppen die in die Verbindungsstücke eingesteckt werden. Bei uns ist das nicht super eng und wölbt sich auch schon mal gerne nach oben. Auf leichten Druck ist es aber gleich wieder bündig mit den Aussenkanten und das stört nicht im Gebrauch.

Zum Abbau werden die Lammelenplatten ausgesteckt und aufgerollt. Danach wird der Mittelsteg der Tischplatte entfernt und die Seitenteile abgenommen. Bei uns alles mit Kunststoff -Steck/Klick Verbindungen. Danach wird der Mittelsteg zwischen den Füssen einmal gedreht und einfach nach unten abgezogen. Nun die Arretierung der Scharniere lösen, die langen Seiten des Tisches zueinanderziehen und die Beine nach innen einklappen. Schon ist der Tisch in seine 7 Einzelteile zerlegt.

Die einzelnen Teile des Mercury lassen sich gut in die dazugehörige Tasche verpacken. Unsere ist 2 geteilt, einmal für die aufgerollten Lammelenteile. Welche übereinander eingeschoben werden und der grössere Teil der Tasche für die restlichen Teile. Die Tasche mit Inhalt hat dann das Mass 110cm lang und ca. 25cm breit. Das Gewicht der neuen Tisches wird mit 7,1Kg angegeben.

Fazit für uns:

Kein Holz mehr, auch wenn es optisch immer sehr schön ist.

Lamellen sind an einem Tisch unpraktisch

weniger Einzelteile zum zusammenbauen

Höhenausgleich haben wir nie gebraucht.

Kategorien:Ausrüstung

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