Nidos Kempingas, Kurische Nehrung; Litauen


Um auf die Kurische Nehrung zu gelangen gibt es eine kleine kurze Autofähre. Tickets kauft man direkt vor Ort und brauchen nicht vorbestellt werden.

Der Vordere Teil der Insel ist frei zugänglich. Weiterhinten, wo sich auch der Campimpingplatz befindet, ist ein Naturschutzgebiet und man muss Eintritt bezahlen. Da es nur eine Hauptstrasse gibt, landet man unweigerlich an den Kassenhäuschen.

Soweit mir bekannt ist ist der Campingplatz bei Nida der Einzigste auf der Kurischen Nehrung. Es gibt mehrere Parkplätze und Fusswege zu den Strandabschnitten. Bitte nicht Querfeldein laufen ,obwohl es einige tun, um die Flora und Fauma zu schützen. Sonst ist auch hier bald alles eingezäunt.

Der Campingplatz wird viel genutzt von Gästen die mit der Fähre von Trelleborg oder Travemünde kommen.Auch ab Kiel gibt es eine Fähre. Daher ist es in der Hauptsaison sehr voll. Das Personal hat nicht unbedingt einen Überblick wie belegt das Areal ist. Als wir ankamen wurden wir mit dem Satz: „Wenn ihr noch einen Platz findet, könnt ihr gerne bleiben.“ konfrontiert und sind dann zu Fuss losgezogen um die Lage zu erkunden.

Der Campingplatz ist überwiegend schattig und im Kiefernwald auf Sandboden. Ein paar Stellplätze für schwere Fahrzeugen sind im Eingangsbereich auf befestigtem Untergrund.

die „Freiflächen“ sind Zufahrtswege

Es gibt ein Restaurant vor Ort das auch Frühstück anbietet, die Sanitäranlagen sind in vorderen Bereich reichlich vorhanden und sauber, Küche und Waschmaschine vorhanden und ausreichend für die Grösse des Areal. Der Spielplatz war ein Dauerbrenner und da war immer was los. Es waren sehr viele kleinere Kinder lautstark auf dem Campingplatz unterwegs. WiFi gab es nur direkt an der Rezeption und das Schwimmbad haben wir nicht besucht. Es war EXTREM voll und wir haben uns nicht weiter umgeschaut, da es durch die Menschenmenge einen etwas „stark genutzen“ Eindruck hinterlassen hat.

Das Tuk Tuk zur Ortschaft Nida kostete 2018 ca. 6€, wir haben eins abgepasst das gerade Gäste zum Campingplatz fuhr. In der Ortschaft sieht man sie immer wieder irgendwo stehen und kann problemlos eins für den Rückweg organisieren.

Nida ist ganz nett anzusehen. Hat einige Restaurants, Museen, kleinen Hafen und lädt zum bummeln ein.

Senas Žvejas kann ich zum Essen gehen empfehlen. Gemütlich zum draußen sitzen und leckere Hausmannskost. Günstig und schneller Service der Englisch spricht.

Die Wege zum Strand , der in entgegengesetzter Richtung der Ortschaft liegt, sind teilweise befestigt. Vom Campingplatz aus führen Trampelpfade zum Strand. Hin und wieder gibt es sogar ein sauberes öffentliches WC, wenn man auf einen befestigten Weg trifft. Von unserem Platz aus sind wir ca. 10 Min. bis zum Wasser gelaufen. Eine Strandseite ist FKK, die andere mit Badebekleidung. Ab und zu kommt eine Art Strandwache vorbei, damit die Grenzen der Strandabschnitte eingehalten werden. Die bewachsenen Dünen sind recht hoch und es führt eine steile Holztreppe zum Strand und Meer hinab.

auf dem Weg zum Strand

Interessant fand ich die Kormoran Kolonie, aber sonst müsste ich nicht unbedingt nochmal hierher fahren. Oder man muss sich mehr Zeit nehmen und an unterschiedlichen Stellen an die verschiedenen Strände laufen und mehr Spazieren gehen um das Haff wirklich geniessen zu können. Es ist dicht bewachsen und von der Strasse aus kann man kein Meer erkennen, oder sonstwie erahnen wie schmal die Landzunge ist.

Das war ein Stop auf unserer Baltikum Tour

Weiter Campingplätze waren

ganz in der Nähe das Karkle Camp, Anreise über Polen, nach Lettland und bis Estland

Kategorien:Ausflugsziele, Campingplätze

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